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09/05: "War... was das?"

Kann sich noch jemand an diese coole Einslive-Comedy von vor einigen Jahren erinnern? Der "Einslive Radiorätsel". Nach jedem Rätsel tickte ein Wecker¹ und vor der Auflösung fragte jemand: "War... was das?"

Genau das will ich jetzt auch fragen, denn: ich muss zugeben, in letzter Zeit nicht gerade regelmäßig gebloggt zu haben. Das soll sich ändern, aber zuerst nur mit einem kleinen Teaser:




Und nun die Frage:

War... was das?


Und für alle, denen das zu langweilig ist: wenn man das Netz nach dem Einslive Radiorätsel durchstöbert, findet man tatsächlich eines in schriftlicher Form³:

Was haben Jesus von Nazareth, der heilige Stephanus und ein Passat Kombi gemeinsam?


Ticktackticktackticktackticktack... brrrrrrring!

(Lösung ganz unten in diesem Beitrag.)


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¹ ...der mich immer sehr an die Fernsehsendung zu "Wo ist Walter?"² aus meiner frühen Kindheit erinnerte ;-)...

² By the way - Walter trägt für gewöhnlich einen rotweiß-gestreiften Pullover und hat eine Brille, if I remember correctly - und beim Afterglow der letzten Totalnacht sah Bodo Wartke einfach genauso aus...

³ Bitte... Falls jemand da bessere Quellen kennt (am besten auch zum Hören)... sagt sie mir! *fleh*






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ɹǝɹʎʇ-ɹɥǝɯ puıs ǝıs


06/12: Excuse me? Liebe Männer dieser Welt...

...ist euch wirklich nicht bewusst, dass ein Unterschied besteht zwischen "Ich liebe dich" und "Ich bin verliebt in dich"? Ist das so ne Frauen-Geschichte, so eine Wir-müssen-die-Sprache-analysieren-Kiste? Ich erbitte zahlreiche Kommentare.

Wie kann euch der Unterschied nicht klar sein, wenn er für uns Frauen doch auf der Hand liegt und riesengroß ist?

Ich will hiermit keineswegs sagen, dass ihr, liebe Männer, weniger eure Gefühle zum Ausdruck bringen solltet, im Gegenteil, die meisten Frauen sind ja froh darüber... Aber es gibt einfach zwei Dinge, auf die ihr dabei im Wesentlichen achten solltet:

1. Timing und

2. Ausdruck, der mit dem Timing einhergeht, denn: der falsche Ausdruck kann, wenn eigentlich das Timing für den richtigen Ausdruck gut war, total daneben gehen. Dann gibt's eben Abzüge in der B-Note, und das will doch keiner.


Tja, wie meine Orgellehrerin zu sagen pflegt: Das, worum es im Wesentlichen geht, ist doch immer dasselbe: Drama, Liebe, Wahnsinn. Nicht unbedingt in der Reihenfolge (erst die Liebe, dann das Drama und schließlich folgt der Wahnsinn), aber irgendwie hängt doch alles zusammen.


Hoffentlich auch morgen Abend beim Bodo-Wartke-Konzert... ;-)

06/05: Bakteriophagen.

Es ist Zeit einen Schlussstrich zu ziehen. Ich weiß. Und ich sag es mir auch die ganze Zeit.

Aber wie soll ich das machen, wenn ich feststelle, dass ich es doch im Grunde gar nicht will?

Steh ich mir selbst im Weg? Was tun?

Und wie überhaupt?

Wie bring ich mich selbst dazu, etwas zu tun (oder eher zu lassen), was mir völlig gegen den Strich geht (bzw. was ich so gern möchte)? Selbstdisziplin?

Wie kommt man an Selbstdisziplin? Kaufen kann man sie offenbar nicht (oder sie ist unverschämt teuer), aber wie erlange ich sie dann? Mich mit Smarties belohnen, wenn ich etwas durchgehalten hab, so wie die kleinen Fünftklässler im Verhaltenstest? Aber das wäre ja nur Konditionierung. Meine Kondition ist nicht besonders gut...

Und - ist Selbstdisziplin am Ende nicht das gleiche wie Masochismus?

Phagen über Phagen. Und im Grunde kenne ich die Antworten schon.

24/11: Theorien über Theorien

Ich mag Theorien. Besonders von mir selbst aufgestellte, wobei, eigentlich noch mehr solche, die man gemeinsam mit anderen erarbeitet. Hier möchte ich mal zwei der unlängst aufgestellten wiedergeben:

Theorie Nr. 1
Diese Theorie ist sprachwissenschaftlicher Natur.
Die ursprüngliche Problemstellung: Kadda kann sich nicht merken, ob man Ludwigshafen nun mit f oder mit v schreibt.
Also überlege ich mir eine Eselsbrücke... Mal sehn, welche Städte gibt es denn überhaupt auf -haf/ven?
Hm, da wären Bremerhaven, Cuxhaven, Wilhelmshaven, Ludwigshafen und Friedrichshafen.
Was fällt zunächst auf: Nun ja, alle norddeutschen Hafen-Städte werden mit v, alle süddeutschen mit f geschrieben.

Schön und gut, aber warum ist das so?

Ich denke, dass die norddeutschen einem skandinavischen Einfluss unterliegen, da "Hafen" auf Dänisch beispielsweise "Havn" geschrieben wird.

Ergibt Sinn, oder? :-)

Und fortan kann Kadda sich merken, wie man Ludwigshafen schreibt. Vorausgesetzt, sie kann die Stadt geographisch wenigstens grob einordnen... :D


Theorie Nr. 2
Diese Theorie ist... weniger sprachwissenschaftlicher als eher biologischer Natur *g*. Und eigentlich ist sie auch Kaddas Idee gewesen, aber die sagt, ich soll das bloggen ^^.

Und zwar geht es ums Niesen.

Kadda ist nämlich der festen Überzeugung (und ich stimme ihr da vollkommen zu), dass Niesen nach dem gleichen Prinzip funktioniert, wie... nun ja... der menschliche Höhepunkt.

Es baut sich langsam auf, wird immer heftiger, BIS - irgendwann die Erlösung folgt. Und fühlt ihr euch nicht richtig gut, wenn's geklappt hat? Und richtig enttäuscht, wenn ihr darauf wartet und es dann nicht klappt? Man darf sich auf gar keinen Fall auf die Sache selbst konzentrieren, dann funktioniert es nicht...

*hust*

Aber wenn das so ist... Sind dann Menschen, die ständig eine Erkältung herbeizwingen, nur um des Niesens willen, Schnypþomanen? Und was ist mit Menschen, die sich für kein Geld der Welt eine Erkältung einfangen wollen, sind das dann Niesanthropen? :D


Wie auch immer - ich habe grad den neuen Bond gesehen und würde liebend gern mal mit Daniel Craig eine Runde niesen... ;-) :D *schmacht*

14/11: Alles nur Ketchup. Oder?

Ich war Blut spenden. Am Freitag. Zum allerersten Mal.

Mit dabei: meine Kadda, die in Sachen Anzapfen schon total erfahren ist, und natürlich der kleine Mike, Erstspender wie ich.

Nach dem üblichen Bogen Ausfüllen ging's erstmal zum Arztgespräch, bei dem herauskam, dass Mike vorher noch was essen und ich was trinken sollte. Ach ja, außerdem, dass ich ein wenig aufgeregt war. Blutdruck: 130 zu 70 ;-).

Mike musste sich dann, nachdem die Nahrungsaufnahme vollbracht war, blöderweise nochmal anstellen, während Kadda und ich uns schonmal von seltsamen Helfern, die uns für ein Pärchen hielten und uns mit Schampus (oder auch Shampoos *g*) besuchen kommen wollten (...) in den Finger pieksen liessen.

Auch das überstanden wir und angeblich hatten wir da schon das Schlimmste hinter uns.
Nun also: auf zur Liege! Grad wurden zwei nebeneinander frei und da Kadda den linken Arm als Zapfhahn bevorzugt, liess ich mich rechts malträtieren. In der Mitte: unsere übrigen Arme, die sich gegenseitig mal ein wenig zerquetschten während diese unglaublich! dicke!! Nadel!!! in unsere Venen gesetzt wurde.

Und ab da - war irgendwie alles halb so wild. Bisschen rumliegen, bisschen Fussball kneten in der Zaphhahnhand und warten, dass die 500ml endlich raus sind *g*.
Kadda stellte neue Geschwindigkeitsrekorde auf, doch ich brauchte etwas länger - ich hatte meinen Arm etwas nach innen fallen lassen und offenbar läuft's dann nicht so gut. (HAHA! "läuft"! :D)

Wie dem auch sei - es ging vorbei, alles halb so wild, etwas ausruhen auf der Liege, auf Mike warten (den die ganze Sache völlig kalt ließ...) und dann: auf zum Buffet *gg*.

Und während wir so da saßen und aßen (<--boah sieht das Wort doof aus!), wurde uns klar, dass wir was richtig tolles getan hatten. Irgendwie war es ein super Gefühl, etwas für... na ja, für irgendjemanden halt getan zu haben. Da lass ich mich doch gerne wieder pieksen.

Die Frage ist nur - tu ich das dann für mich oder für jemand anderen? Klar hat vielleicht jemand etwas davon, dass ich Blut spende, aber habe nicht ich in erster Linie ein gutes Gefühl? Mein Gewissen beruhigt? Eine gute Tat getan?

*grübel* Schwierige Kiste.

Ich weiß auf jeden Fall, dass ich zum Blut spenden nicht in eine Uniklinik gehen werde. Klar, da kriegt man ne Menge Geld für's Spenden, aber ehrlich gesagt ist das Geld, das ich nicht haben will.
(Nennt man das dann "Blood Money"? *g*)

Andre Leute spenden für wohltätige Zwecke - ich spende Blut.
(cooler Spruch *g*)

Ja, ich glaub, so mach ich's.

Meinen riesigen blauen Fleck in der Armbeuge zeige ich übrigens stolz jedem, der ihn sehen will oder nicht ;-).

15/08: Warum...

...krieg ich eigentlich grad von so vielen Menschen um mich herum mit, dass sie die Gefühle anderer mit Füßen treten? Zwar nicht meine, aber...

Entschuldigt, Mädels: Was ihr da grad macht ist mehr als dumm.

Versteht ihr nicht, wie wichtig Freunde sind? Freundschaften gehören gepflegt, nicht getreten. Vielleicht habt ihr ja so viele Freunde, dass ihr es euch leisten könnt, aber irgendwie glaub ich das nicht.

Freundschaften halten länger als Beziehungen.

Na ja, vielleicht müsst ihr das erst selbst herausfinden. Auf die harte Tour.


Je länger ich über die Sache nachdenke, desto mehr kann ich eigentlich nur noch den Kopf schütteln. Kein Kerl auf der Welt ist es wert, sich so zu verhalten, wie ihr es grad tut.


Na ja, ich wünsch euch, dass ihr irgendwann zu Vernunft kommt. Ich würd euch so gern helfen, aber offenbar möchtet ihr grade von niemandem Hilfe bekommen. Und das ist, was mich verdammt traurig stimmt: so hilflos zu sein und zusehen zu müssen, wie vor meinen Augen Freundschaften den Bach runtergehen.


Bitte, macht doch mal endlich die Augen auf.

10/07: A Hot Cup of Hoffee

Hm. Ich seh mir grad das neue Video von David Hasselhoff, "Jump in my Car" an. *grins* Definitiv cool. Sehr, sehr cool.

Aber bin ich die einzige, die da "Es geht mir gut" von Marius Müller-Westernhagen raushört? *gg* (Beziehungsweise Farin Urlaubs Bläsersatz aus irgendeinem Song, auf den ich grad nicht komme? Ganz am Ende, bevor David sie rausschmeißt... Es sind nur ein paar Töne, aber mir fällt das Urlaub-Stück nicht ein... Und, by the way, woher kenn ich das Gesicht der unseligen Dame, die in das Auto steigt?)

Na ja, egal, das Lied ist trotzdem sehr witzig. Ich höre ja schließlich auch "Das fremde Wesen" von den Wise Guys rauf und runter, obwohl die Melodie der ersten Zeile im Refrain genau die gleiche ist wie bei "Das wär's gewesen" von selbiger Gruppe. Na ja gut, der Titel unterscheidet sich ja auch nur in zwei Silben, da darf man das. Oder so.

Letzte Woche hab ich ein Referat in einem Seminar über Musiktheaterarbeit gehalten. Ich hatte mir ein Musical rausgesucht, an dem ein Bekannter viel mitgearbeitet hat. Natürlich hab ich auch einige Sachen daraus vorgespielt, allerdings gab es fast kein Stück, bei dem nicht irgendjemand irgendetwas anderes heraushörte...

Ist das 'ne Berufskrankheit oder einfach alles so offensichtlich?

12/06: Gar nicht so schlecht...

...für eine Handy-Kamera bei Nacht. Oder?



Wobei - könnte auch aus der Vorkriegszeit stammen ;-)

14/05: edit: Nie war Zynismus angebrachter...

(18.05.: Kleine Änderungen: Die Überschrift und alles was fett ist.)

Kennt ihr diese Menschen?

Menschen, die man schon ewig nicht mehr gesehen hat, mit denen man eigentlich mal gut befreundet war, und von denen man dachte, man vermisse sie als Freund. Und dann stellt man fest, dass es sich gar nicht gelohnt hat, sie zu vermissen.

Menschen, die einen zur Begrüßung drücken, obwohl man schon lange nicht mehr "best friends" mit ihnen ist; Menschen, die man gar nicht drücken will, weil sie einem viel zu fremd geworden sind. (Ich habe mich aus Reflex darauf eingelassen, aber es ging mir so gegen den Strich, dass es wohl nicht mehr vorkommen wird.)

Menschen, die ihre Stimme einzusetzen wissen (was ja an sich nichts Schlechtes ist), dies aber auf so penetrante Art und Weise tun, dass es einfach nur furchtbar ist. Klar, "es geht nichts über 'ne Stimme, die im Bauchnabel vibriert" - ABER DOCH NICHT BEIM REDEN!

Menschen, die einem beim Unterhalten immer viel zu nahe kommen, so dass man fast deren Kinn (wegen der unterschiedlichen Größe) zwischen den Augen kleben hat und sich einfach nur bedrängt fühlt.

Menschen, die so dermaßen eingebildet davon erzählen, dass ihre Freundin ja jetzt auch bald Musikpädagogik mit Hauptfach Gesang studiert - "also nicht nur so'n bisschen im Chor, sondern schon so richtig mit Fachrichtung Operngesang" - dass es einem schlecht wird. Hallo? Mir musst du sowas nicht sagen, ich studier schon länger Musik als deine Freundin! :-P *Triumphgefühl* :D
(Versteht mich nicht falsch, ich bin da ja auch irgendwie stolz drauf - aber die Art, wie das gesagt wurde - so belächelnd, nach dem Motto: "Nicht so'n Kinderkram wie bei dir, sondern richtig!" DAS hat mich gestört.)

Menschen, die man, ohne in der Dunkelheit ihr Gesicht sehen zu können, an der Silhouette erkennt, weil sie so cool und breitbeinig dastehen, dass es niemand anders sein kann.

Menschen, die sich in der langen Zeit, in der man sie nicht gesehen hat, so wenig verändert haben, dass sie einfach alle Klischees erfüllen, die man auf sie bezogen haben könnte. Wohl doch nichts gelernt, oder?

Menschen, die einfach Heuchler sind.


Lieber Mr. Heuchler: "Uns unterscheiden intellektuelle Differenzen!"


Für weitere Informationen zu solchen Leuten verweise ich jetzt einfach mal auf Track 13 des neuen Wise Guys-Albums.

Bin ich die einzige, die bei sowas akute Lust verspürt?

Lust, mich zu übergeben...


(Btw: Ähnliche Reize hat bei mir der "Jingle B" des neuen Albums ausgelöst, als ich ihn auf HR3 gehört habe - gefolgt von einem "Hallo, ich bin Ferenc von den Wise Guys und ihr hört HR3!"... *würg*)

20/04: Was denken eigentlich...

...Männer, wenn man ihnen erzählt, dass man einen netten Abend mit 8 Mädels hatte?

Man kriegt ja doch verdammt oft danach zu hören "Oh, da wär ich aber gern dabei gewesen!" Jetzt mal im Ernst - Ihr Männer da draußen:

Glaubt ihr wirklich, dass wir auf Matratzen rumhüpfen und Kissenschlachten in Unterwäsche und (vor allem) in Zeitlupe veranstalten, bei denen die Federn durch die Luft schweben?!
Glaubt ihr das echt??


Ich erbitte Erklärungen in Kommentarform.